Geld im Urlaub – So bleiben Sie flüssig

Auf Fernreisen kommt es darauf an, dass die Zahlungsmittel sicher,  problemlos akzeptiert und Bargeld kostengünstig ist.

Optimale Reisekasse: Im Ausland empfiehlt sich ein Mix aus Bargeld und Bankomatkarten. Nehmen Sie aber nicht zu viel Bargeld mit, denn bei Diebstahl ist es unwiederbringlich verloren. Sicher ist das Bezahlen mit Bankomatkarte- oder Kreditkarte. Erkundigen Sie sich aber vor Reiseantritt, ob Ihre Karte für das Reiseland freigeschaltet ist.

Tipp: Bargeld an Automaten außerhalb der Euro-Zone ist meist günstiger als der Geldumtausch zuhause.

Abheben und zahlen mit Bankomatkarte: In Europa ist die Girocard das wichtigste Zahlungsmittel, zudem kann man überall Geld abheben. Einkäufe innerhalb der Eurozone sind gebührenfrei, außerhalb zahlen Sie meist ein Prozent vom Umsatz. Ebenfalls gebührenfrei ist der Bargeldbezug an bankeigenen Automaten bzw. bei Partnerinstituten. Bargeld an Fremdautomaten kostet fünf bis sechs Euro Gebühr.

Tipp: Statt vieler kleiner Abbuchungen sollten Sie Maximalbeträge abheben, diese liegen häufig bei 400 Euro. Achtung: Die Bankomatkarte ist in den USA und in vielen asiatischen Ländern nur begrenzt akzeptiert.

Kostenfa lle Euro-Umrechnung: Beim Geldziehen außerhalb der Eurozone bieten viele Geldautomaten an, den gewünschten
Betrag vor Auszahlung in Euro umzurechnen. Das aber lohnt nicht, denn der Wechselkurs wird dann vom Automatenbetreiber
bestimmt.

Tipp: Preiswerter ist es, wenn die Hausbank den Kurs bestimmt. Wählen Sie deshalb am Geldautomaten die Option: „Direktauszahlung“ oder Auszahlung „Ohne Währungsumrechnung“.

Bargeld mit Kreditkarte: Das Geldabheben rings um den Globus ist an allen Geldautomaten mit Master- oder Visa-Zeichen möglich. Die Gebühr beträgt je nach Bank ein bis drei Prozent des abgehobenen
Betrags. Die erhobenen Mindestbeträge liegen zumeist zwischen fünf und sechs Euro. Einige Banken verzichten auf die Automatengebühr im Ausland und berechnen
lediglich ein geringes Auslandseinsatzentgelt.

Dann ist Bargeld mit der Kreditkarte preiswerter als mit der Bankkarte.

Tipp: Das Einkaufen innerhalb der Euro-Länder mit Kreditkarte kostet keine Gebühr, außerhalb wird ein Auslandseinsatzentgelt
von ein bis zwei Prozent des Umsatzes fällig.

Zentrale Notrufnummer: Unter Sicherheitsaspekten sind Kreditkarten erste Wahl. Nach Meldung des Verlusts sind Sie
von der Schadenhaftung befreit, sofern die Karte sorgfältig aufbewahrt und der Verlust umgehend gemeldet wurde.

 

Sommerurlaub: So buchen Sie günstig!

Der Sommerurlaub rückt langsam näher. Viele fragen sich: Wann ist  der beste Moment, um meine Reise zu buchen? Wann winken die besten Preise?

Frühbucherrabatt

Wer rechtzeitig bucht, der kann mit satten Rabatten rechnen. Frühbucher-Rabatte bis zu 40 Prozent
sind keine Seltenheit. Das ist vor allem für Familien mit Kindern interessant, denn Schul- und Kita-Ferien grenzen die möglichen
Reisezeiten ein und geben so den Buchungszeitraum vor. Um einen günstigen Platz in einer beliebten Ferienanlage oder auf einem bevorzugten Campingplatz zu bekommen, sollten sie so früh wie möglich buchen.

Last- Minute - Offerte

Zeitlich unabhängige Urlauber fahren mit Last-Minute-Angeboten
oft sehr gut. Wenn es egal ist, wann und wohin Sie reisen, finden Sie fast immer ein preiswertes Schnäppchen. Suchen Sie aber nicht erst, wenn es fünf vor zwölf ist. Zwar winken dann Rabatte bis zu 50 Prozent, doch wenn Sie auf den letzten Drücker kommen, sind die Reiseziele oft sehr eingeschränkt. Besser ist es, vier bis acht Wochen vor Urlaubsstart aktiv zu werden.

Separat buchen: Planen Sie einen Städtetrip, kann es sinnvoll sein, Flug und Hotel separat zu buchen. Nutzen Sie dazu die täglichen Preisalarm-Newsletter von Flugbuchungsportalen wie momondo.at
oder skyscanner.at oder folgen Sie diesen Portalen auf Twitter. Neben Schnäppchenflügen genießen Sie den Vorteil, dass die
Buchung über Flugsuchmaschinen direkt auf der Website der Airlines erfolgt – das spart hohe Provisionen, wie sie klassische
Reiseportale in Rechnung stellen.

Weitere Spartipps:
• Buchen Sie ihren Urlaub am besten spät nachmittags oder abends. Dann sinkt die Nachfrage nach Geschäftsreisen und die Buchungsportale verbilligen Urlaubsflüge und Pauschalreisen, um den Umsatz aufrechtzuerhalten.
• Planen Sie eine Städtereise, sollten Sie sich erkundigen, ob dort in der gewünschten Zeit Großereignisse wie Messen oder Sportevents anstehen – das treibt die Hotelpreise in die Höhe.
• Nutzen Sie Preisunterschiede bei der Hotelbuchung, in dem Sie parallel auf mehreren Portalen suchen.

Konsumentenkredite: Preiswerte Alternative zum teuren Dispo

Kennen Sie das? Das Monatsende naht und auf dem Girokonto herrscht Ebbe? Aber zum Glück gibt es ja den Dispokredit. Fix das Konto überziehen und schon ist man wieder flüssig. Normalerweise ist das kein Problem, schließlich fließt zum Monatsersten wieder frisches Geld aufs Konto und sofort sind die Miesen verschwunden.

Wenn das Konto im Minus bleibt

Doch das klappt nicht immer. War zum Beispiel die Autoreparatur nach dem jüngsten Unfall teurer als gedacht oder müssen Sie die defekte Waschmaschine gegen eine neue ersetzen, kann es passieren, dass das Girokonto trotz Gehaltszahlung nur geringfügig ins Plus kommt. Sind dann die laufenden Haushaltskosten erneut höher als gedacht, etwa weil die Weihnachtswünsche kostspielig sind oder die überfällige Zahnarztrechnung beglichen werden muss, versinkt das Girokonto tief in den Miesen.

Gefahr Schuldenfalle

Ein hoher Schuldenstand ist nur langsam und mühsam abzutragen. Denn erstens sind die fälligen Dispozinsen sehr teuer und zweitens kann sich die Zinslast durch steigende Zinsen weiter erhöhen. Hinzu kommt: Ist das Konto am Anschlag, verweigert der Geldautomat frisches Bargeld. Jetzt ist guter Rat teuer.

Alternative Konsumentenkredit

Einen Ausweg aus der Dispofalle eröffnet ein preiswerter Konsumentenkredit. Schulden Sie Ihr Kontominus in ein günstiges Verbraucherdarlehen um, verschwinden rund zwei Drittel Ihrer Zinskosten. Und das ist längst nicht alles.

Sie profitieren von weiteren Vorteilen:

  • Sie bleiben zahlungsfähig.
  • Das Girokonto kommt wieder in die grünen Zahlen.
  • Die monatliche Kreditbelastung ist planbar und kalkulierbar.
  • Ihre Zinskosten sinken.
  • Sie sind vor steigenden Zinsen in der Zukunft geschützt.

Händlerdarlehen bündeln

Spareffekte erzielen Konsumentenkredite auch dann, wenn Sie mehrere Finanzierungen bei unterschiedlichen Händlern abgeschlossen haben. Je nach Zeitpunkt der Kreditaufnahme kosten Sie ältere Händlerdarlehen vielleicht noch vier oder fünf Prozent Zinsen.
Das ist deutlich mehr als Sie aktuell für einen Konsumentenkredit zahlen. In diesem Fall ist es sinnvoll, die Händlerdarlehen mit einem preiswerten und kostenlosen Bankkredit abzulösen.

So nutzen Sie Ihr Wochenende optimal!

Meeting-Stress, sich stapelnde Aufgaben, überfüllter Terminkalender: Der Job kann ganz schön anstrengend sein. Nichts wie her mit dem Wochenende, möchte man meinen. Doch verschiedene Studien haben ergeben, dass viele Menschen an den Wochenenden mehr Stress haben als im Büro. Die Experten vermuten, dass die Arbeit in den meisten Fällen klar strukturiert ist. Zu Hause warten eher unplanbare Aufgaben.
Wir verraten Ihnen, wie Sie trotzdem entspannt durch das Wochenende kommen.

PRIORITÄTEN SETZEN

Das Wochenende ist vor allem dafür da, sich um die wirklich wichtigen Dinge zu kümmern. Ob Sie sich mit Freunden treffen oder Zeit mit der Familie verbringen: Nutzen Sie Ihr Wochenende bewusst. Umgeben Sie sich mit den Menschen, die Ihnen wichtig sind. Machen Sie frühzeitig einen Plan mit Familie und Freunden, wie Sie die freie Zeit gestalten wollen. So kommt niemand zu kurz.

SICH ZEIT NEHMEN

Den Kopf ausschalten – dieser Punkt darf bei der Wochenendplanung auf keinen Fall fehlen. In den 48 freien Stunden haben Sie weder Deadlines noch Termindruck – lassen Sie es also mal ruhig angehen. Lange Spaziergänge, entspannende Pilates- und Yoga-Übungen helfen Ihnen dabei. So können Körper und Geist auch mal runterfahren.

Tipp: Dabei sollten Sie vor allem Arbeitshandy & Co. ausschalten. Ihr Arbeitgeber kommt auch mal zwei Tage ohne Sie aus.

HOBBYS FRÖNEN

Ob Sport treiben, fotografieren oder Schlagzeug
spielen: Gehen Sie Ihren Hobbies nach. Was unter der Woche auf der Strecke bleibt, können Sie am Wochenende in aller Ruhe
nachholen. Halten Sie sich dafür ganz bewusst ein paar Stunden frei.

WOCHENSTART VORBEREITEN

Damit der unliebsame Montag im Büro Sie nicht völlig umhaut,
bereiten Sie sich auf die anstehende Woche am besten bereits am
Sonntag vor. Dazu brauch es gar nicht viel: Schon mit Hilfe einer kleinen To-Do-Liste vermeiden Sie, dass das Chaos über Sie hineinbricht. Welche Meetings stehen an, welche Aufgaben gilt es noch zu meistern und welche Termine haben die höchste Priorität? Mit diesem kleinen Trick sind Sie optimal vorbereitet und können entspannter in die neue Arbeitswoche starten.

Besser sparen: So kommt die Generation 50plus zu mehr Geld

Die Generation 50plus zählt zu den besonders treuen Kunden, gerade wenn es um das Thema Geldanlage geht. So ist es nicht verwunderlich, dass gerade diese Klientel oft jahrzentelang das gleiche Konto bei der selben Bank besitzt – ohne genau zu wissen, was damit eigentlich passiert. Ein Fehler!

Sicherheitsorientiert, ängstlich, wenig informiert: Das sind die Hauptgründe, warum gerade die – durchaus vermögende – Generation 50plus oft wenig aus ihrem Ersparten macht.

Sicherheitsorientiert: Die Börse ist den allermeisten Bestagern ein Graus. Sparen mit Aktien, Anleihen oder Derivaten ist ihnen kaum vertraut, die teils beträchtlichen Schwankungen an den Wertpapierbörsen machen eher Angst als Lust, und der von vielen Börsianern gepredigte Durchhaltewille über Jahre hinweg erscheint Anleger dieser Altersgruppe als wenig praktikabel. der berühmte lange finanzielle Atem fehlt der Generation 50plus schlichtweg.

Ängstlich: Was man lange kennt, dem vertraut man. Das gilt nicht zuletzt für die Bankberaterin oder den Bankberater, den man über viele Jahre hinweg – oft schon seit der Kindheit – sein Geld anvertraut. Dass diese aber in den allermeisten Fällen die schlechtesten Ratgeber sind, wenn es um Vermögensaufbau geht, wollen viele aus Bequemheit nicht erkennen oder erkennen es zu spät. Mit alten herkömmlichen Sparkonten verlieren Sparer älteren Jahrgangs Jahr für Jahr Millionen Euro.

Wenig informiert: Wer sich nicht umhört oder aktiv nach den besten Zinsen Ausschau hält, verschenkt sein Vermögen. Gerade das Internet als optimale Informationsquelle aber nutzen viele 50plus-ler noch nicht, wenn es um das Thema Geldanlage geht. Dabei würden Sie erkennen, das ihr gutes altes Sparbuch – heute oft nur mit 0,05 oder 0,1 Prozent verzinst – zum Sparen schon lange nicht mehr taugt.

Und sie verpassen lukrative Chanchen: Beispielsweise mit gut verzinsten Tagesgeldkonten, die oft heute noch über 1 Prozent Zinsen bieten. Dabei kommen gerade Tagesgeldkonten dem Sicherheitsdenken dieser Generation entgegen. Denn erstens kommen Sparer hier jederzeit an ihr Geld und zweitens sind die Einlagen zu 100 Prozent durch europaweite Sicherungsfonds der Banken abgesichert.

Genauso wie beim Festgeld. Hier kann man sein Erspartes mit frei wählbaren Anlagezeiten bis zu 10 Jahren sicher und noch gewinnbringender anlegen. Denn die Zinsen moderner Online-Festgeldkonten liegen meist deutlich über denen beim Tagesgeld.

Fazit: Wer sich nicht Jahr für Jahr mehrere hundert Euro an Zinsen entgehen lassen möchte, sollte über ein Tagesgeld- oder Festgeldkonto nachdenken. Hier drohen keine Verluste wie an der Börse und hier gibt es keinen Minizins wie auf dem gewohnten alten Sparbuch. Das wissen im übrigen auch die allermeisten Bankberater.